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Autor/Rechteinhaber: Frau Kathrin QuenzlerEingestellt am:
Stand vom:
21.10.2015
25.04.2016
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SeitenanfangEin Fortbildungsmodell startet 2012/13

Ein Fortbildungsmodell startet 2012/13…

„Abgucken erwünscht“ 

Referenzschulen für kollegiales Lernen

 

 

Schule wird in Zukunft nicht mehr das sein, was sie einmal war. Mit dem Wandel der Gesellschaft braucht auch sie ein verändertes Selbstverständnis.

 

Eigenverantwortliche Schulen können nur durch eine fortwährende Weiterentwicklung bestehen, indem sie sich selbst Ziele setzen sowie von- und miteinander lernen. Zielorientierte Schul-entwicklung zeichnet sich vor allem auch durch kollegiales Lernen aus.

 

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In Kooperation mit der Serviceagentur „Ganztägig Lernen“ Sachsen-Anhalt, dem Kultusministerium Sachsen-Anhalt, dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt und dem Ganztagsschulverband Sachsen Anhalt e.V. wurde ein Fortbildungsmodell für Schulen konzipiert, das das kollegiale Lernen befördert und Schulen ermöglicht, sich in diesem Zusammenhang nach innen und außen zu öffnen. Unter dem Titel „Abgucken erwünscht“ Referenzschulen für kollegiales Lernen wird nun ein Fortbildungsprojekt erprobt, das davon ausgeht, dass

 es Schulen gibt, deren Unterrichts- und Organisationsentwicklung impulsgebend und gewinnbringend sein kann.

 

Zum neuen Fortbildungsprojekt:

 

Bewerbung - Gesucht wurden Schulen, für die das kollegiale Lernen zutrifft

Bewerberschulen präsentierten sich vor einer überfachlichen Jury

Ergebnisse der Präsentationsveranstaltung und Ausblick

Referenzschulen - Kontaktdaten

 Downloadfile_pdf.jpg

Zum Fortbildungsprojekt



 

 

 

   

LSA_LOGO_farbig.jpg

SAG_Logos_Sachsen_Anhalt.jpg LiSA_Signet_4C_edit1.jpg

ganztagssch.verb.jpgGanztagsschulverband

Sachsen-Anhalt e.V.

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Autor/Rechteinhaber: Dr. Angelika Wolters Referat 31, Referentin Lehrerfort- und Lehrerweiterbildung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt
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SeitenanfangBewerbung - Gesucht wurden Schulen, für die das kollegiale Lernen zutrifft

Gesucht wurden also Beispiele guter schulischer Praxis und vor allem Schulen, für die das Merkmal des kollegialen Lernens zutrifft. Es bewarben sich zehn Ganztagsschulen verschiedener Schulformen aus ganz Sachsen-Anhalt:

 

  • IGS Willy Brandt Magdeburg,
  • die Sekundarschule "Albrecht Dürer" Merseburg,
  • die Sekundarschule "Albert Schweitzer" Aschersleben,
  • Sekundarschule Ciervisti Zerbst,
  • die Sekundarschule Friedrichstadt Wittenberg,
  • die Sekundarschule "Goethe" Bad Lauchstädt,
  • die Sekundarschule "Johannes Gutenberg" Wolmirstedt,
  • die Ökowegschule Kugelberg Weißenfels,
  • die GTS Grundschule  Stendal und
  • das Domgymnasium Merseburg.
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Autor/Rechteinhaber: Frau Kathrin QuenzlerEingestellt am:
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SeitenanfangBewerberschulen präsentierten sich vor einer überfachlichen Jury

 

referenzsch4.jpg   Am 28. Februar 2012 präsentierten sich die Bewerberschulen einer überfachlichen Jury. Die zuständige Referentin aus dem Kultusministerium Sachsen-Anhalt, Frau Dr. Angelika Wolters, thematisierte zur Eröffnung der Veranstaltung das lebenslange Lernen und den damit verbundenen professionellen Kompetenzerwerb. „Kompetenzentwicklung bei Schülerinnen und Schülern setzt Kompetenzentwicklung bei Lehrkräften voraus. Fortbildungen sind hierbei ein ganz entscheidendes Kriterium und eröffnen neue Möglichkeiten.“
Sylvia Ruge, Regionalleiterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Sachsen-Anhalt und Leiterin der Serviceagentur „Ganztägig Lernen“ Sachsen-Anhalt, legt dar, dass durch den Aufbau eines Referenzschulnetzwerkes zum einen die Schule selbst gewinnt, indem sie eine bewusste Wahrnehmung ihrer guten pädagogischen Praxis erfährt und dass zum anderen eine Bereicherung durch die Referenzen anderer Schulen erfolgen kann.
Ellen Rudolf und Anke Steinwerth, Lehrerinnen und Mitglieder der erweiterten Schulleitung der Johannes Gutenberg Sekundarschule Wolmirstedt, knüpften mit ihrem Impulsreferat an das Gesagte an und reflektierten aus eigenen Erfahrungen heraus die Bedeutsamkeit von Veränderungen im Praxisfeld Schule. „Lernen gehört zum Leben. Leben ist Bewegung. Lernen ist Bewegung.“   referenzsch5.jpg

Sie skizzierten ein sich veränderndes professionelles Rollenverständnis für Lehrkräfte der Gegenwart und Zukunft.Die beiden Lehrerinnen erläuterten schulische Entwicklung, wie aus SOL (Selbstorganisiertem Lernen) und POL (Praxisorientiertem Lernen), durch kollegiale Teamarbeit und Selbststeuerung an ihrer Schule das zukunftsweisende SPL (Selbstorganisiertes Praxisorientiertes Lernen) entstanden ist, um die Schülerinnen und Schüler noch besser auf ein eigenverantwortlich gestaltetes Leben vorzubereiten.

 

Genauso faszinierend wie der Input von Frau Rudolf und Frau Steinwerth waren die Präsentationen der einzelnen Bewerberschulen. Auf Grundlage ihrer Schulprogrammarbeit präsentierten sie ihre individuelle Lehr- und Lernkultur und skizzierten ein mögliches Angebot für das Fortbildungsmodell.

Die Ganztagsschulen brillierten durch ihr außerordentlich hohes Engagement. Beispielsweise erläuterten Frau Wittig und Frau Krautz aus der Sekundarschule Friedrichstadt in Wittenberg eindrucksvoll das Schulkonzept mit dem Motto „Wege entstehen beim Gehen.“ Die vielfältigen Beispiele lebendiger schulischer Praxis lassen erkennen, dass Schule keineswegs als ein starres System aus Reglements aufgefasst werden kann, sondern vielmehr als ein variables Konstrukt, das durch Partizipation und Ideenvielfalt aller in ihr Beteiligten lebt und sich fortwährend entwickelt. Schließlich kann sich Schule nur so zu einem zeitgemäßen Lern- und Lebensort zum Wohlfühlen entfalten, darüber sind sich alle Beteiligten des Tages einig.

   

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Besonders positiv empfanden die Vertreterinnen und Vertreter der Schulen die Möglichkeiten zum kollegialen Austausch. Falko Schupa, Schulleiter der Ökowegschule Kugelberg in Weißenfels, brachte es mit den Worten auf den Punkt: „Ich finde das toll, dass solche Veranstaltungen stattfinden. Sonst hätte ich gar nicht solche Verbindungen herstellen können.“ „Mittendrin, statt nur dabei“, resümierte Frau Jelitte, Schulleiterin der Sekundarschule Albert Schweitzer in Aschersleben. 

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21.10.2015
Autor/Rechteinhaber: Dr. Angelika Wolters Referat 31, Referentin Lehrerfort- und Lehrerweiterbildung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt
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SeitenanfangErgebnisse der Präsentationsveranstaltung und Ausblick

Im Ergebnis der Veranstaltung lassen sich zwei grundlegende Akzente setzen:
 

  • Erstens ist Schulentwicklung ein Prozess, der nur unter Einbeziehung aller Beteiligten erfolgen kann. Kollegiales Lernen leistet dabei einen grundlegenden Beitrag in der Lehrerfortbildung, um durch individuelle und innovative Maßnahmen eine Steigerung von unterrichts- und schulentwicklungsbezogenen Prozessen vorantreiben zu können.
      
  • Zweitens lässt sich feststellen, dass Schulen ungeahnte Ressourcen besitzen, die häufig erst durch die Auseinandersetzung in solch einer Form zu Tage kommen.
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Sechs Ganztagsschulen überzeugten in besonderer Weise und wurden von der Jury als Referenzschulen für kollegiales Lernen für die Erprobungsphase 2012-2014 ausgewählt.

 

Diese  Schulen erhalten dabei das Label Referenzschule für kollegiales Lernen und öffnen durch ihr innovatives pädagogisches Handeln ihre Türen nach außen und innen. Im Rahmen dessen bietet das Modell „Abgucken erwünscht“ eine Plattform, um neue Impulse durch Fortbildungsangebote  anzubahnen, Netzwerke aufzubauen und voneinander, aber vor allem miteinander zu lernen.

Am 07. Mai 2012 wird der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Stephan Dorgerloh, Vertreterinnen und Vertreter der Referenzschulen empfangen, um mit ihnen in den fachlichen Diskurs zu treten und Erfahrungen auszutauschen.

 

Die für das Schuljahr 2012/13 konkreten Fortbildungsangebote der Referenzschulen für kollegiales Lernen werden demnächst veröffentlicht…

Dr. Angelika Wolters
Referat für Qualitätsentwicklung, Bildungsstandards,
Curriculumentwicklung und Lehrerbildung
Kultusministerium Sachsen-Anhalt

 

Lydia Bütof,
Studentin der Bildungswissenschaften
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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