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ESF-Programm "Förderung des individuellen Schulerfolgs, Stärkung der Kompetenzentwicklung und Verbesserung der Anschlussperspektiven von Schülerinnen und Schülern - Schulerfolg sichern"

 

Die politische Strategie der Europäischen Kommission, die Schulabbrecherquote zu senken, wird in Sachsen-Anhalt mit dem ESF-finanzierten Programm „Schulerfolg sichern" seit dem Schuljahr 2008/2009 unterstützt. Das Kultusministerium konnte in der Förderperiode 2014 - 2020 das Programm „Förderung des individuellen Schulerfolgs, Stärkung der Kompetenzentwicklung und Verbesserung der Anschlussperspektiven von Schülerinnen und Schülern" (kurz: „Schulerfolg sichern") auflegen. Damit sichert das Kultusministerium die Fortsetzung des Programms mit dem Schwerpunkt Schulsozialarbeit in der neuen Förderperiode ab dem 01.08.2015 und kann die bedarfsorientierte Schulsozialarbeit von 200 auf rund 380 Stellen ausbauen.

 

Das Programm „Schulerfolg sichern" umfasst zwei verknüpfte Module und die zentrale Koordinierungsstelle zur Beratung, Unterstützung und Begleitung der Projektträger. Das erste Modul beinhaltet die Errichtung und Unterhaltung regionaler Netzwerke für Schulerfolg in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt u. a. zur Initiierung regionaler bildungsbezogener Angebote für Schülerinnen und Schüler, aber auch für gezielte Lehrerfort/-weiterbildung und das Zweite ein bedarfsorientiertes sozialpädagogisches Unterstützungsangebot an einzelnen Schulen (Schulsozialarbeit).


 

schulerfolg.gif

Netzwerkstellen haben die Aufgabe, mit einem regionalen Gesamtkonzept für Schulerfolg präventiv und intervenierend tätig zu sein. Dazu beziehen sie die vor Ort existierenden Kindertagesstätten, Schulen aller Schulformen, Schulträger, Schulaufsicht, anerkannte Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Familienberatungsstellen, weitere Beratungs- und Unterstützungsangebote sowie Initiativen zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements ein. Neu ist dabei die Initiierung und Administration bedarfsgerechter bildungsbezogener Angebote und regionale Vernetzung der Umsetzung bildungsbezogener Angebote.

 

Bei der Schulsozialarbeit im Rahmen dieses Programms geht es um die Förderung und Integration von Kindern und Jugendlichen zum Ausgleich sozialer Benachteiligung und individueller Beeinträchtigungen bzw. um deren Überwindung. Alle Maßnahmen können nur in Verantwortungsgemeinschaften und nicht in Abgrenzung voneinander gelingen. Schule nimmt dabei ihre inner- und außerunterrichtlichen Regelaufgaben in fachgerechter Qualität wahr. Schulsozialarbeit bedarf insbesondere der Unterstützung durch die Lehrkräfte, denn nur dort, wo sie mit Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen konstruktiv, partnerschaftlich und dialogisch zusammenarbeiten, können die Zielsetzungen von Schulsozialarbeit verwirklicht werden. Gefördert werden sozialpädagogische Projekte an Schulen aller Schulformen, an denen ein nachgewiesener Bedarf für Schulsozialarbeit besteht.

 

Die zentrale Koordinierungsstelle zur Beratung, Unterstützung und Begleitung der Projektträger wirkt als Qualifizierungs-, Vernetzungs- und Managementangebot für die verschiedenen Akteure im Programm. Sie vernetzt überregional Einzelaktivitäten und Partner zu einem Landesprogramm mit gemeinsamer Philosophie und wieder erkennbarem Auftritt, kooperiert mit der wissenschaftlichen Begleitforschung, moderiert Impuls gebend eine kooperative Programm­entwicklung und arbeitet besonders eng mit den regionalen Netzwerkstellen für Schulerfolg.

 

Entsprechend der Programmausrichtung sind Schulen aller Schulformen aufgerufen, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen und vor allem anerkannte freie oder öffentliche Träger der Jugendhilfe zu gewinnen. Diese können sich in Kooperation mit Schulen beim Landesverwaltungsamt / Referat 302 bewerben. Die Bewerbungs­termine werden gesondert bekanntgegeben.

 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Veröffentlichung unter  www.schulerfolg-sichern.de .

 

 

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Autor/Rechteinhaber: Frau Marga WieseEingestellt am:
Stand vom:
25.03.2010
01.09.2015
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